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Spielplatz mit überdachtem Sandkasten - damit die Sonne oder der Regen das spielen nicht stört. Übersichtlich von Terrasse bzw. Balkon.
Im Spielraum oder rund um den Hof austoben - kleine und große Katzen Hasen, Hund und Enten - mal Traktor fahren oder bei der Ernte und auf dem Feld mit helfen. Kinderherzen fühlen sich hier wohl. Keine Autos, Durchgangsstraßen weit entfernt. Mal beim Nachbarn Milch und Eier holen oder mit Hofhund Bella spazieren gehen.
Im Winter stehen Schlitten, Bobs, Rutscherl für unsere Kinder zur Verfügung. Unsere Hofauffahrt hinterm Haus dient als Rodelhang. Mal im Schnee verbuddeln macht einen rießen Spaß.
Die Fahrräder stehen bereit ebenso wie Tischtennis, Dart, Basketballkorb und ein Bolzplatz.
Für die größeren und Erwachsenen steht ein schöner Fitneßraum, bald auch ein Schwimmteich und eine schöne Liegewiese zur Verfügung.
Lagerfeuerromantik, einmal miteinander Grillen - diese Abende vergisst man so schnell nicht.
Eine komplette Kleinkindausstattung ist vorhanden. Der Spielraum und Spielplatz ist in der Nähe der Wohnungen (Babyphone). Der Innen hof absperrbar und trotzdem der Raum erreichbar. So kann man mal selber etwas ausspannen oder sich mal eine Massage oder Kosmetik gönnen.
So soll Familienurlaub mit Kindern und Babys sein.
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Das Waldgeschichtliche Museum in Sankt Oswald
Im Urlaub gibt es nicht nur Sonnentage. Daher nachfolgend ein Ausflugstipp, der sich besonders für Regentage eignet.
Vom rauen Klima geprägt und in klaren Böden verwurzelt, fügt sich der große Wald entlang der Grenze zu Böhmen, zusammen mit Feldern, Wiesen, Mooren, Bächen, Wegen, Straßen, Dörfern und kleinen Städten zu einem unverwechselbaren Landschaftsmosaik.
Das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald erzählt die Geschichte dieser Landschaft und seiner Menschen.
Das Museum beginnt mit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren und beschreibt, wie sich der Wald allmählich wieder ausbreitet. Für den Menschen blieb er bis in dieses Jahrtausend zu unwirtlich. Dann wurde der Wald mühsam für Wiesen, Felder, Straßen und Dörfer gerodet.
Holz gab es in Überfluss, daher war es lange Zeit wenig wert. Dann kamen die Glasmacher. Sie nutzten das Holz als Energiequelle und als Rohstoff für das Schmelzen des Glases.
Später wurde das Holz auf Bächen und Flüssen hinab in die großen Städte an der Donau transportiert. Neben der Holznutzung weidete das Vieh im Wald und die Menschen sammelten Beeren und Pilze, Gras, Moos und Brennholz. Alle diese Nutzungen veränderten den Wald; aus Urwald wurde Wirtschaftswald.
Über Jahrhunderte lebten die Menschen im Bayerischen Wald abgeschieden und sehr einfach. Ihre Existenz musste sich zwangsläufig an Klima und Landschaft anpassen. Es formten sich ein eigener Dialekt, eigene Sitten, Gebräuche, Sagen, Märchen und Musik – die Kultur der Waldler entstand.
Einen großen Umbruch brachte die Zeit nach 1945. Durch Heimatvertriebene aus Osten wuchs die Bevölkerung stark an. Siedlungen, Straßen und Industriebetriebe dehnten sich schnell aus und veränderten die Landschaft – oftmals auf Kosten ihrer ursprünglichen Schönheit. Eine Revolution gab es in der Landwirtschaft. Spezialisierung und Mechanisierung der Produktion erforderten eine maschinengerechte Umformung und Vergrößerung der Wiesen.
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